Baden-Württemberg

JVA Freiburg

Im Oktober 1878 wird die Justizvollzugsanstalt als "Großherzoglich Badisches Landesgefängnis (Central-Strafanstalt) Freiburg" eröffnet. Das Gebäude ist im sog. Pennsylvanischen Stil (strahlenförmiger Bau mit 5 Flügeln nach dem Vorbild von Gefängnissen in den USA) erbaut. Das Gelände umfasst 3 ha; Länge der Ringmauer 650m. 1914 wird die Ringmauer der angebauten Gebäude der ehemaligen Außenstelle "Hebelstraße" fertiggesellt. Ein Werkstattgebäude für die Unternehmerbetriebe wird 1973 erbaut, 1977-1978 entsteht ein weiteres Werkstattgebäude für die Eigenbetriebe Schreinerei, Buchbinderei und Schneiderei. 1983 eröffnet das nach modernsten Gesichtspunkten konzipierte neue Torwachgebäude mit Verwaltungstrakt. In dem Jahr erfolgt ebenfalls die Übernahme des ehemaligen Gerichtsgefängnisses Emmendingen als Freigänger Anstalt. 1988/89 wird ein weiteres Werkstattgebäude (Anbau an der Haftanstalt Tennenbacher Straße) errichtet und 1991 nimmt die neue porthalle ihren Betrieb auf. 1999 wird mit dem Bau des Erweiterungsbaues der Untersuchungshaftanstalt Tennenbacher Straße begonnen. Dort entstehen Anfang 2001 weitere 138 Haftplätze für Untersuchungsgefangene. In den Jahren 1997 bis 2003 findet eine grundlegende Sanierung und Modernisierung der Zellenflügel und des Zentralbaus statt, dabei werden die Zellentrakte gleichsam wieder in den Rohbauzustand für einen Neuaufbau zurückversetzt. 2004 wird ein ehemaliges Wohngebäude für Bedienstete, neben der neuen Abteilung Tennenbacher Straße, als Freigängerhaus mit 33 Plätzen eröffnet.

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