Nordrhein Westfalen

JVA Aachen

Die JVA Aachen ist eine geschlossene Voll- zugseinrichtung mit hohem Sicherheitsniveau. Nach dem Umzug aus der Aachener Innenstadt in die Aachener Soers 1995 und der Erweiterung 2004 bietet die JVA Aachen Platz für 734 männliche erwachsene Straf- und Untersuchungsgefangene und circa 50 Sicherungsverwahrte Zurzeit sind hier circa 376 Bedienstete beschäftigt. Neben geschlossenen und offenen Abteilungen gibt es in Aachen auch Behandlungswohngruppen, eine Drogentherapie- vorbereitungs- und eine Sozialtherapeutische Abteilung. Die Gefangenen der JVA Aachen verbüßen Haftzeiten von mindestens 2 Jahren bis hin zu lebenslangen Freiheitsstrafen (incl. Sicherungsverwahrung). Neben der Arbeit in den Eigenbetrieben wie der Schlosserei und der Schreinerei, der eigenen Küche oder der Kammer können die Gefangenen in unterschiedlichen Unternehmerbetrieben arbeiten. Desweiteren können sie im Pädagogischen Zentrum ihr schulisches Wissen auffrischen oder die deutsche Sprache erlernen.

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JVA Bielefeld - Brackwede

Die JVA Bielefeld-Brackwede ist eine Anstalt des geschlossenen Vollzuges mit Haftplätzen für 481 Männer und 69 Frauen. Im Männer- wie im Frauenbereich wird Untersuchungshaft und Strafhaft gemäß dem Vollstreckungsplan des Landes NRW vollzogen.

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JVA Bielefeld - Senne

Die Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne ist eine Anstalt des offenen Vollzuges für männliche und weibliche erwachsene Gefangene. Mit 1676 Haft- plätzen, davon 1623 Haftplätzen für Männer und 53 Haftplätzen für Frauen, ist die JVA Bielefeld-Senne nach der Zahl der Haftplätze die größte Justiz- vollzugsanstalt Deutschlands und die größte offene Anstalt Europas. Die Anstalt besteht aus dem Hafthaus Senne (zugleich Sitz der Verwaltung) mit 161 Haftplätzen, dem Hafthaus Ummeln mit 363 Haftplätzen und 16 Außenstellen, die sich in den Kreisen Gütersloh, Paderborn und Warendorf befinden. Die JVA Bielefeld-Senne kann auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Gegründet 1907 durch die preußische Justizverwaltung, um Ödland von Gefangenen kultivieren zu lassen. In ihrer heutigen Form besteht die Anstalt seit dem 01.01.2010, nachdem die ehemals eigenständige JVA Bielefeld-Backwede II, ebenfalls eine Anstalt des offenen Vollzuges, in die JVA Bielefeld-Senne integriert wurde.

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JVA Detmold

Die JVA Detmold gibt es seit 1961 und bietet für 160 Gefangene, männliche Erwachsene, Platz. Die Zuständigkeit der Anstalt wurde in den vergangenen Jahren mehrfach geändert und richtet sich nach dem Vollstreckungsplan des Landes NRW und ist im Übrigen dem Einweisungsverfahren angeschlossen. Die Sozialtherapeutische Abteilung existiert seit 2003 und bietet Platz für 15 Gefangene. Seit 2007 gibt es auch eine Abteilung für lebensältere Gefangene ab 55 Jahre, diese Abteilung hat 22 Plätze.

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JVA Gelsenkirchen

Nach Durchführung eines landesweiten Architektenwettbewerbs im Jahre 1992 errichtete das Land Nordrhein - Westfalen nach den Plänen des Kölner Architekten Dipl. Ing. Michael Bohm die Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen. Die Bauanlage gliedert sich in je einen geschlossenen Bereich für Frauen und für Männer mit insgesamt 558 Haftplätzen und einer offenen Frauenabteilung mit 62 Haftplätzen. Die halbkreisförmige Grundstruktur im Zentrum gibt eine klare Gliederung aller Funktionsbereiche vor. Das Zentrum beherbergt die Schulen und Freizeitbereiche (jeweils nach Frauen und Männern getrennt), die Anstaltswäscherei, die Anstaltsküche sowie Räume für die Versorgung der Gesamtanstalt. Es wird umgeben von der ringförmigen Hafthausanlage in viergeschossiger Bauweise, die sich nach Süden zu einer begrünten Anhöhe –einer aufgeforsteten Berghalde– öffnet.

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JVA Herford

Die Justizvollzugsanstalt Herford wurde im Jahr 1883 als preußisches Zuchthaus in Betrieb genommen und ist seit 1939 für die Vollstreckung von Jugendstrafen für Gefangene im Alter zwischen 14 und 24 Jahren zuständig. Ferner werden hier junge Unter- suchungsgefangene sicher untergebracht. Die Anstalt verfügt derzeit über 373 Haftplätze für junge männliche Gefangene, davon fallen etwa 25% auf den Bereich der Untersuchungshaft. Die JVA Herford ist mit mehr als 160 Ausbildungsplätzen einer der größeren Ausbildungsbetriebe der Region. Gegen- wärtig werden Ausbildungen in mehr als zehn handwerklichen und industriellen Sparten angeboten. Durch geregelte Arbeit, schulische und berufliche Aus- und Weiterbildung soll die Grundlage für eine geordnete und straffreie Lebensführung nach der Entlassung gelegt werden. Angebote zur sinnvollen Gestaltung der Freizeit, der sportlichen Betätigung und seelsorgerischen Betreuung sind dabei wichtige Erziehungsmittel.

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JVA Kleve

Justizvollzugsanstalt Kleve

Die JVA Kleve wurde im September des Jahres 1915 nach einer zweijährigen Bauzeit erstmals bezogen. Sie bot damals Platz für die Unterbringung von 250 Gefangenen. Nach ihrer starken Beschädigung im zweiten Weltkrieg wurde sie nach dem Wiederaufbau zu Beginn der fünfziger Jahre erneut ihrer Bestimmung übergeben. Heute weist sie eine Belegungsfähigkeit von 228 Gefangenen auf und ist in erster Linie für den Vollzug der Untersuchungshaft und der Strafhaft bis zu vier Jahren für männliche Gefangene im geschlossenen Vollzug zuständig. Bedingt durch die Nähe zur deutsch-niederländischen Grenze beträgt der Ausländeranteil regelmäßig zwischen 50 und 60 %. Dabei sind bis zu 40 Nationalitäten vertreten. Besonders hoch ist der Anteil der Gefangenen, die wegen Drogendelikten einsitzen. Zurzeit beschäftigt die JVA Kleve 141 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den verschiedenen Diensten eingesetzt sind.

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JVA Köln

Justizvollzugsanstalt Köln

Die JVA Köln ist mit ca. 1200 Haftplätzen die größte geschlossene Anstalt der Landes NRW. Nach dem Umzug 1969 des ehemals „rheinischen Zentral-gefängnis“ aus dem Herzen der Domstadt in den Stadtteil Ossendorf wurde die 125-jährige Ära des „Klingelpütz“ beendet. Bestehend aus 18 Hafthäusern in Kammbauweise errichtet, biete sie Platz für 800 männliche, erwachsene U- und Strafefangene; 350 jugendliche und erwachsene weibliche U- und Strafge-fangene, zudem sind bis 35 Frauen im offenen Vollzug in der Außenstelle untergebracht.

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JVA Moers-Kapellen

Die JVA Moers-Kapellen ist eine Anstalt des offenen Vollzuges. Sie entstand aus einem ehemaligen Wohn- heim des Bergbaus und ist seit 1986 eine eigen- ständige Einrichtung. Inzwischen verfügt sie nach umfangreichen Bau- und Modernisierungsmaßnahmen über 362 Haftplätze.

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JVA Schwerte

Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Schwerte war ursprünglich als Vollzugsanstalt für Männer und Frauen geplant. Sie ging jedoch 1971 als reiner geschlossener Männervollzug, Strafhaft, Erwachsene in Betrieb. Die Anstalt hatte 1971 eine Belegungskapazität von 269 Haftplätzen. Im Jahre 2004 wurde die JVA Schwerte erweitert. Seitdem verfügt sie über 364 Haftplätze, die sich auf fünf Flügel mit jeweils drei Abteilungen verteilen. 102 Plätze sind für besondere Maßnahmen des Behandlungsvollzugs vorgesehen. So gibt es in der JVA Schwerte eine „Sozialtherapeutische Abteilung (SotA)“ für Gewalt- und Sexualstraftäter, einen Flügel mit „Jungtäterabteilungen“, einem speziellen Behandlungsangebot für junge Strafgefangene, eine “Therapievorbereitungsabteilung (TheVo)“ für von illegalen Drogen abhängige Strafgefangene, sowie eine „Schulabteilung“, in der Strafgefangene schulische Liftkurse erhalten als Vorbereitung auf eine weiterführende Schule oder eine Berufsausbildung.

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JVA Siegburg

Die Justizvollzugsanstalt Siegburg wurde im Jahre 1896 erbaut und vollstreckte bis Mai 2012 ausschließlich Jugendstrafen von männlichen Jugendlichen im Alter von 14 – 24 Jahren. Übergangsweise wurden danach männliche jugendliche Untersuchungshäftlinge unter-gebracht; ab April 2013 werden ausschließlich erwachsene Gefangene aufgenommen. Die Justiz-vollzugsanstalt Siegburg ist zuständig für Männer im geschlossenen Vollzug mit einer Freiheitsstrafe (Regelvollzug) von 3 bis einschließlich 18 Monate. Außerdem nimmt die Justizvollzugsanstalt Siegburg Freiheitstrafen unter 3 Monate auf aus den Landgerichtsbezirken Aachen und Bonn einschließlich der zu einer Ersatzfreiheitsstrafe Verurteilten aus diesen Landgerichtsbezirken die nicht für den offenen Vollzug geeignet sind. Sie verfügt über 569 Haftplätze. Gegenwärtig wird das Hafthaus 1 saniert. Begonnen wurde im Dezember 2012 mit der Sanierung des sogenannten B-Flügels. Im Zentrum der Arbeit mit den Gefangenen steht die Beschäftigung und berufliche Weiter- und Ausbildung - einschließlich der arbeitsmarktgerechten Entlassungsvorbereitung - sowie der Vermittlung sinnvoller Beschäftigung in der Freizeit.

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JVA Werl

Die Justizvollzugsanstalt Werl wurde im Jahr 1908 als „Königlich-Preußisches Centralgefängnis“ in Betrieb genommen und hat heute Platz für 863 Insassen, um die sich ca. 450 Bedienstete kümmern. Damit gehört die JVA Werl zu den großen Justizvollzugsanstalten in Deutschland und den größten Arbeitgebern der Stadt Werl. Bei hoher Sicherheit nach außen und innen bietet die Anstalt in 15 Betrieben über 600 Arbeitsplätze, 20 Ausbildungsplätze in 3 Berufen und 32 Plätze in ihrer Schulabteilung an. Die Mitarbeiter des ärztlichen, psychologischen, seelsorgerischen, pädagogischen und sozialen Dienstes bieten mit Unterstützung der Betreuer aus dem allgemeinen Vollzugsdienst nach Bedarf Einzelfallhilfe und Gruppengespräche zu verschiedenen Problemkreisen an. Behandlungs-schwerpunkte bilden die Aufarbeitung von Persönlichkeitsdefiziten, Drogen- und Suchtberatung, Therapie für Gewalt- und Sexualstraftäter, soziales Training, arbeitstherapeutische Maßnahmen, Schuldnerberatung, Familienhilfe sowie gezielte Entlassungsvorbereitungen.

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Sozialtherapeutische Anstalt
Gelsenkirchen

Die Sozialtherapeutische Anstalt Gelsenkirchen ist seit 1975 als selbständige Justizvollzugsanstalt im Zentrum von Gelsenkirchen beheimatet. Sie ist eine Sond- ereinrichtung des geschlossenen Strafvollzuges für erwachsene Männer in Nordrhein-Westfalen, verfügt über maximal 57 Haftplätze und hat den gesetzlichen Auftrag, behandlungsgeeignete und -motivierte Straftäter mit spezifischen therapeutischen Mitteln und sozialen Hilfen zu befähigen, nach der Entlassung ein Leben in sozialer Verantwortung ohne erneute Straffälligkeit zu führen. Diese Aufgaben erledigt ein interdisziplinäres Team, in dem die Fachdienste eng mit dem Allgemeinen Vollzugsdienst zusammenarbeiten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialtherapeutischen Anstalt setzen dabei eine an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Behandlungskonzeption um und entwickeln sie stetig weiter. Ansporn hierfür ist die Erfahrung und die Überzeugung, dass hochwertige Behandlung zu stabilen Behandlungseffekten führt und Rückfallraten signifikant reduziert. Der Wohngruppenvollzug stützt sich maßgeblich auf die Säulen: Psychotherapie, deliktorientierte Gruppenarbeit für Sexual- und Gewaltstraftäter, Beschäftigung, Übung und Ausbildung im Werkbereich, allgemein bildender Unterricht und kulturelle Freizeitpädagogik, Sport und Erprobung in Lockerungen des Vollzuges.

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