Rund 60 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, darunter Inhaftierte, ehrenamtlich Engagierte sowie der nordrhein-westfälische Minister der Justiz Dr. Benjamin Limbach. Auch die WDR-Lokalzeit war mit einem Kamerateam vor Ort, um das Konzert journalistisch zu begleiten und die besonderen Eindrücke der Veranstaltung filmisch festzuhalten.
Das junge, international besetzte Ensemble, das teilweise in Essen beheimatet ist, präsentierte sein Konzertprogramm „Quer durch die Jahrhunderte“ und nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine musikalische Reise von barocken Klängen über romantische Werke bis hin zu bekannten Popklassikern. Das abwechslungsreiche Programm zeigte eindrucksvoll die Vielseitigkeit des Streichquartetts.
Durch das Konzert führte Moderatorin Hanna Fink. In Gesprächen mit den Musikerinnen und Musikern vermittelte sie interessante Hintergründe zu den Komponisten, den Werken und der künstlerischen Arbeit des Ensembles. So entstand eine lebendige Verbindung zwischen Musik und Publikum.
Das Velvet Quartett verbindet die intensive Auseinandersetzung mit dem klassischen Streichquartett-Repertoire mit zeitgenössischen und interdisziplinären Projekten. Für seine künstlerische Arbeit wurde das Ensemble bereits mehrfach ausgezeichnet und ist auf internationalen Bühnen sowie bei renommierten Festivals zu Gast.
Der Auftritt in der JVA Essen machte klassische Musik in einem besonderen Rahmen erlebbar. Gleichzeitig bot die Veranstaltung Raum für Begegnung, kulturellen Austausch und gemeinsame Erlebnisse – ganz im Sinne der Knastkulturwoche 2026 unter dem Motto „sinnVoll ZUGehört“.
Quelle (Text&Bilder): Kevin Klug, JVA Essen







