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Das Motto der Veranstaltung im vergangenen Jahr: „begrenzt-bewegt-befreit“

Die Gedanken, Träume und Wünsche der Gefangenen wurden in verschiedenen Formen dargestellt und durch die anwesenden Gefangenen präsentiert.

Die Zitate „Die Gedanken sind frei“ von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und „Jeder Künstler war zunächst ein Amateur“ von Ralph Waldo Emerson haben unsere Inhaftierten inspiriert, in Selbstarbeit und verschiedenen Projekten tätig zu werden. In der Ausstellung wurden kreative Bilder, Beiträge und Werkarbeiten unserer Inhaftierten vorgestellt und hiermit einen kleinen Einblick in unsere „Gelsenkirchener Knastkultur“ gewährt.

Der Gewinner eines Malwettbewerbs aus dem Männerhaus wurde per Abstimmung durch die anwesenden Besucher ermittelt. Bei einigen Projektarbeiten innerhalb unseres Hauses sind kleine Videos entstanden, welche während der Veranstaltung abgespielt wurden. In dem neuesten Video äußerten sich vereinzelte Inhaftierte anonymisiert zu dem diesjährigen Motto. Sachlich, emotional und sehr persönlich berichteten unsere Inhaftierten, was sie bewegt.

Im persönlichen Austausch mit einigen unserer künstlerischen Akteuren/innen bei einer gemütlichen Tasse Kaffee/Tee und gebackenen Plätzchen oder frisch gegrillter Bratwurst wurde auch die Möglichkeit gegeben, sich mit anderen Besuchern zu vernetzen. Bedienstete aus verschiedenen Bereichen der JVA Gelsenkirchen haben gemeinsam mit den Gefangenen die Knastkulturwoche organisiert, gestaltet und somit zu einer lebendigen Veranstaltung gemacht.

Quelle (Text&Bilder): Dominik Zollhofer, Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen