Projekte aus dem Jahr 2013

Noch ein Gedicht - Heinz Erhardt im Knast

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Der Auftritt der Theatergruppe aus der Verbandsgemeinde Rengsdorf fand am Donnerstag den 19. Dezember 2013 von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr in der Kirche Haus 1 statt. Die Gedichte waren kurzweilig und voller Humor. Es war eine vergnügliche Theatervorstellung, die es den Gefangenen ermöglichte einmal die All­tags­sorg­en für kurze Zeit zu vergessen...

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WORTKOMPLOTT in der SothA: Köstlich erfreut!

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Kennt einer von Ihnen das unbekannte Tier aus dem Dschungel, das aussieht wie ein Wurm, aber dennoch fliegen kann?
Kennen Sie eine Scheidung in 3 Akten, bei der die Worte sich immer mehr verringern, bis nur noch ein Wort pro Person übrig bleibt?
Wenn Sie hier mit NEIN geantwortet haben, dann haben Sie einen wirklich gelungenen Auftritt des Im­prov­ist­ions­theat­ers WORTKOMPLOTT verpasst, dass am 23.09.2013 um 18.30 Uhr einen Auftritt in der SothA Gelsenkirchen hatte...

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Wallenstein: Theater in der JVA Tegel

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Erster Teil der Doppelproduktion „Wallenstein“Gefangenenensemble der JVA Tegel. Seit dem 03.10.2013 läüft nun der zweite Teil der aufBruch-Doppeltheaterproduktion: "Wallensteins Tod". Die Inszenierung führt das Publikum diesmal in die Räumlichkeiten des früheren Casinos des Flughafengebäudes Tempelhof: Serviceräume, stillgelegte Küchentrakte und ein ehemaliger anglikanischer Gebetsraum sind Bühne und Installationsraum...

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Minister besucht Premiere von "Die Rückkehr"

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Zur Premiere der neuesten Produktion des 'theaterlabors schwerte' am 28.06.2013 gab es eine echte Überraschung für die Schauspieler der JVA Schwerte. Auf Einladung von KNASTKULTUR und der Anstaltsleitung befand sich Justizminister Thomas Kutschaty mitten unter den Zuschauern. Doch von Lampenfieber war bei den Schauspielern keine Spur zu entdecken. Routiniert, als wäre es die hundertste und nicht die erste Vorstellung, präsentierten die Gefangenen und eine Praktikantin das Stück "Die Rückkehr" das bereits zehnte Stück des 'theaterlabor schwerte'...

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10 Jahre Theaterarbeit in der JVA Untermaßfeld

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2003 hatte der Dramaturg und Regisseur Oliver Spatz zum ersten Mal eine Theateraufführung hinter den Mauern der JVA Untermaßfeld organisiert. Drei Schauspieler des Meininger Theaters hatten damals Gefangene mit Texten und Liedern unterhalten. Dies war der Auftakt zur Gründung einer Theatergruppe, denn es entstand der Wunsch nach einer gemeinsamen Theaterarbeit von Häftlingen und Schauspielern. Das erste Stück des Projekts „Theater im Vollzug“ mit dem Titel "Schiller_Gefangen_Endlich.SM" war eine Aus­ein­an­dersetzung mit Schiller, der nicht weit von der Anstalt in Bauerbach sein Exil verbrachte....

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"theaterlabor" Schwerte gibt "Die Rückkehr"

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Bereits zum 10. Mal bringt das "theaterlabor" Schwerte eine Produktion auf die Bühne der JVA Schwerte. Gegeben wird in diesem Jahr „Die Rückkehr des verlorenen Sohnes“. In seinem Prosatext von 1907 nimmt André Gide das Motiv des bekannten Gleichnisses aus dem Lukasevangelium auf, widmet sein Interesse aber der Zeit nach dem in der biblischen Vorlage geschilderten Fest. Welche Gedanken bewegen den Vater? Was lockte den Sohn in die Ferne? Was trieb ihn zurück in das Elternhaus? Wie denkt der ältere Bruder über den Ausreißer und über sich selbst? Zwei Personen fügt Gide der biblischen Vorlage hinzu: Die Mutter und einen jüngeren Bruder. Wie gehen sie mit der Situation um?

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IKARIA - Theaterprojekt in der JVA Köln

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Weibliche und männliche Inhaftierte der JVA Köln-Ossendorf gehen bei ihrer Schauspielper- formance zur Erzählung „Ikarus und Dädalus“ zurück in die griechische Mythologie. König Minos von Kreta will Dädalus, seinen brillanten Erfinder und Baumeister, nicht von der Insel Kreta weglassen. Dädalus, der seinen Traum von Freiheit dennoch verwirklichen will, fertigt aus Vogelfedern und Kerzenwachs für sich und seinen Sohn Ikarus Flügel mit großer Spannweite. Damit will er wie ein Vogel in die Lüfte aufsteigen und Kreta verlassen.
Diese Geschichte ist ein Gleichnis von Gehorsam, Disziplin, Selbstbeherrschung, Geduld und Ver- antwortung. Aber was bedeuten diese Werte für den Einzelnen?

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Der Vorgang Oury Jalloh

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An Händen und Füßen gefesselt verbrennt der Asylsuchende Oury Jalloh in einer Gewahrsamszelle. Das Nö-Theater Köln versucht den Fall zu rekonstruieren und setzt sich mit dem Komplex Asyl auseinander. Fest steht: Oury Jalloh starb dreimal. Am 23.04.2013 begann in der JAA Remscheid eine theatrale Suche nach dem Funken Wahrheit.
Das rassismuskritische Bildungsprojekt zum „Vorgang Oury Jalloh“ wird in Kooperation mit dem Verein EXIT-EnterLife e.V. und dem Nö-Theater-Ensemble aus Köln durchgeführt. Behandelt werden Themen wie Menschenrechte, Flucht und Asyl, die Situation von Asylbewerber/-innen, Rassismus und Diskriminierung...

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Theatergruppe JVA Hohenleuben gibt "Hamlet"

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Eine Inszenierung der Justizvollzugsanstalt Hohenleuben mit Unterstützung des Fördervereins Vogtlandhalle Greiz und des Thüringer Justizministeriums.
Theater spielen im Knast? „Sein oder Nichtsein“ eine Frage, die nicht nur einen Hamlet berührt! Nein, auch Gefangene finden sich in dieser Fragestellung wieder. Hamlet ist eine Figur, die in einem Zustand der Trauer nach der Wahrheit sucht. Jedoch ist diese Wahrheit für ihn schmerzhaft und existenziell. Er zweifelt und zweifelt und zweifelt.Was ist dieWahrheit?Wohin mit derWahrheit?Wohin mit der Rache?WelcherWeg? Sein oder Nichtsein? In der klassischen Geschichte finden wir moderne Antworten...

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Theatergruppe in der JSA Ichtershausen

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Seit 2005 wird einmal im Jahr begleitend zu einem Anti-Aggressivitäts-Training der Sozialtherapeut- ischen Abteilung in der JSA Ichtershausen von Gefangenen dieser Abteilung ein kleines Theaterstück eingeübt und vor Angehörigen, Mitarbeitern und eingeladenen Gästen aufgeführt. In den letzten Jahren wurden auch bearbeitete Mitschnitte der jeweiligen Generalproben auf DVD bei Kunst-und Kulturtagen der Anstalt öffentlich vor Inhaftierten aufgeführt. Dieses Jahr wird das Stück von Fernando Arrabal "Picknick im Feld" einstudiert.
Ein junger Soldat wird im Schützengraben von seinen besorgt-unbesorgten Eltern besucht, die ein Picknick mit ihm veranstalten. Zwei unterschiedliche Welten prallen auf einander, man redet an einander vorbei.Eine Situation, die unsere Inhaftierten aus den Besuchszeiten mit ihrenAngehörigen und Eltern recht gut kennen...

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